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Installation eines Blockheizkraftwerks im Heizungsraum

Für Eigentümer und Hausverwaltungen

Blockheizkraftwerkim Mehrfamilienhaus

Wenn uns jemand fragt, wo sich ein Blockheizkraftwerk am zuverlässigsten rechnet, lautet die Antwort fast immer: im Mehrfamilienhaus. Der Grund ist einfach. Wärme wird hier das ganze Jahr über gebraucht, Warmwasser rund um die Uhr, und unter einem Dach wohnen viele Menschen, die gleichzeitig Strom verbrauchen. Genau daraus entsteht die Laufzeit, von der alles andere abhängt.

Warum die Laufzeit hier höher ist

Ein Einfamilienhaus braucht im Sommer kaum Wärme – die Anlage steht still. In einem Mehrfamilienhaus läuft die Warmwasserbereitung weiter, Tag für Tag. Dadurch kommt die Anlage auf Betriebsstunden, die im Einfamilienhaus schwer zu erreichen sind. Und weil die Wirtschaftlichkeit fast vollständig an den Betriebsstunden hängt, ist das der entscheidende Unterschied.

Mieterstrom – ehrlich betrachtet

Der selbst genutzte Strom ist deutlich mehr wert als der eingespeiste. Im Mehrfamilienhaus liegt es deshalb nahe, den erzeugten Strom an die Mieter zu liefern statt ins Netz zu schicken. Das rechnet sich – bringt aber Verwaltungsaufwand mit sich: Verträge, Abrechnung, Messstellen, Wechselmöglichkeiten der Mieter. Wir sagen Ihnen vorher, worauf Sie sich einlassen, statt Ihnen hinterher zu erklären, warum es komplizierter wurde als gedacht. Für manche Eigentümer ist es genau richtig, für andere nicht – beides ist eine vertretbare Entscheidung.

Das Messkonzept entscheidet über den Preis

Das ist der Punkt, an dem Projekte teuer werden, wenn er zu spät bedacht wird. Wie viele Zähler wo sitzen, wie der Strom gemessen und verrechnet wird, wie die Wärmemengen erfasst werden – das muss vor der Montage feststehen. Nachträglich einen Zählerplatz umzubauen kostet ein Vielfaches dessen, was es in der Planung gekostet hätte.

Betriebskosten auf die Mieter umlegen

Die Kosten für Brennstoff und Wartung lassen sich anteilig auf die Mieter umlegen. Die Grundlage dafür liefert die VDI 2077 Blatt 3.1. Wichtig ist eine saubere Erfassung von Anfang an – dann ist die jährliche Abrechnung Routine statt Streitfall.

Einbau im bewohnten Haus

Die Anlage muss in den Keller, und der Keller liegt unter bewohnten Wohnungen. Wir planen die Einbringung vorher: Wie kommt das Gerät hinein, muss ein Kran gestellt werden, wie lange steht die Wärmeversorgung still, wann informieren wir die Mieter. In den allermeisten Fällen bleibt die Ausfallzeit auf wenige Stunden begrenzt, und die Mieter wissen vorher Bescheid.

Objektanalyse anfragen

Wir sehen uns Ihr Haus an und rechnen es durch – mit Ihren Verbrauchszahlen, nicht mit Durchschnittswerten.